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Der 1930 im Unterlauf der Stever angelegte Stausee am Nordrand des dichtbesiedelten Ruhrgebietes gehört zu den wichtigsten Naherholungsgebieten dieses Ballungsraumes. Mit einem Stauinhalt von 20,5 Millionen cbm Wasser und einer Wassertiefe von 7 m besitzt der Halterner Stausee eine große Bedeutung für die Versorgung des Ruhrgebietes und des Münsterlandes mit Trink- und Brauchwasser. Für den zukünftigen, erhöhten Bedarf wurde mit der östlich gelegenen,150 ha großen Talsperre Hullern (kein Wassersport möglich) eine weitere Kapazität geschaffen. Der inmitten der reizvollen Dünen- und Heidelandschaft des Naturparks „Hohe Mark” liegende Halterner Stausee ist seit der Freigabe für den Wassersport ein beliebter Treffpunkt mit einem Bootsverleih und Strandbad. Die See-Rundfahrten mit dem Motorboot (private Motorboote sind nicht zugelassen) und zahlreiche Freizeiteinrichtungen ergänzen das vielseitige Erholungsangebot in diesem verkehrsgünstig gelegenen Ausflugs- und Feriengebiet. Eine besondere landschaftliche Sehenswürdigkeit ist das 62 ha große Naturschutzgebiet „VVestruper Heide” am Ostufer des Stausees mit seinen weiten Heideflächen, bizarren Kiefern und urigen Wacholderbüschen. Gute Wandermöglichkeiten bietet außerdem die waldreiche Umgebung des Halterner Stausees; die von grünen Birken gesäumten Wanderwege auf sandigem Boden sind typisch für die Landschaft. Sehenswürdigkeiten: Zu den Sehenswürdigkeiten in der bis an das Westufer des Stausees reichenden Stadt Haltern gehören das gotische Rathaus von 1575 mit den Renaissancegiebeln und die neugotische St.-Sixtus-Kirche (1879) mit dem flandrischen Schnitzaltar (16. Jh.) und dem typisch westfälischen Gabelkruzifix aus dem 14. Jh. Das Römisch- Germanische Museum beherbergt römische Ausgrabungsfunde aus dem Halterner Gebiet, u. a. eine bronzene Öllampe.

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