Rannasee
Im äußersten Südosten des Bayerischen Waldes - zwischen der B 388 (Passau-Wegscheid) und der Staatsgrenze bei der Raschmühle - entstand durch den Stau der Ranna in den Jahren 1978-83 das Erholungszentrum Rannasee. Die Wasserfläche des Stausees mit einem Fassungsvermögen von 450 000 m3 Wasser liegt teilweise auf österreichischem Gebiet. Bei einer Rundwanderung um den See (ca. 1 1/2 Stunden) wird die Staatsgrenze nach Osterreich überschritten (Personalausweis mitführen). Der bewußt abseits der Erholungseinrichtungen angelegte Parkplatz ist mit den Badeeinrichtungen durch Wanderwege verbunden. Obwohl die deutsch-österreichische Staatsgrenze durch den See verläuft, ist der gesamte Uferbereich von beiden Ländern her frei zu- gänglich. Die Attraktion am Bade- strand, der wegen derverhältnismä- ßig hohen Wassertemperaturen noch bis zum September zu einem Bad im Freien verlockt, ist die 120 m lange Wasserrutsche - eine der längsten in der Bundesrepublik Deutschland. Zu den weiteren Frei- zeiteinrichtungen des reizvoll in ei- ne hügelige Wald- und Wiesenland- schaft eingebetteten Stausees ge- hören die Liegewiesen, Spiel- und Sportplätze und sanitären Anlagen, das Tiergehege, die Sommerstock- bahn, die Gasthäuser und das Kneipp-blassertretbecken. Aufgrund der Tatsache, daß Motor- und Segelboote auf dem Rannasee nicht zugelassen sind, wurde der Erholungssee bald zu einem echten Surfrevier mit mehreren Einlaß- stellen für Surfbretter. Auch die Paddelfreunde und die „Schlauchboot-Kapitäne” können auf dem See ihre Kreise ziehen. Ein Bootsverleih ist vorhanden. Ausflugsziele: Beliebte und aussichtsreiche Ausflugsziele sind der östlich vom Rannasee gelegene Eidenberger Lusen - ein 733 m hohes Felsmassiv - und der 7 km nördlich von Wegscheid liegende Friedrichsberg (930 m) mit dem Aussichtsturm. Gern in Anspruch genommen werden auch die 2-Tages-Fahrten nach Prag.