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Archive for the ‘Allgemein’ Category

Mittelmeerraum

Feb-14-2009 By admin

Von jeher ist die verschwenderisch ausgestattete südliche Welt des Mittelmeerraumes ein Ziel der Sehnsucht gewesen, und es gibt kaum eine reizvollere Art der Erfüllung, als auf einer Seereise den bunten unendlichen Wechsel des Meeres, der Küsten, Buchten, Inseln, Meerengen, Häfen, Gassen, Basare, Ruinen und Denkmäler kennenzulernen, in einem Gebiet, wo die Reiche und Kulturen Europas, Asiens und Afrikas von den Urzeiten bis zur Gegenwart aufeinanderstießen und unvergängliche Spuren hinterlassen haben. Wo man auch an den Küsten des Mittelmeeres landet, überall gesellen sich zu den mannigfaltigen Reizen der Landschaft, des Klimas und der Pflanzenwelt die Anregungen, die ein uralter Kulturraum bietet. Das Mittelmeergebiet ist einerder wenigen Schauplätze, auf denen die geschichtliche Kenntnis so weit zurückreicht, vor allem aber jener Kulturherd, der unmittelbar während dreier Jahrtausende der Frühzeit und mittelbar auch später auf die Entwicklung der Menschheit entscheidenden Einfluß ausübte. Die verhältnismäßig nahen Gegengestade, die Read the rest of this entry »

Agaete

Jan-23-2009 By admin

Der Ort ist besonders wegen seines großen Volksfestes zu Ehren von Nuestra Sehora de las Nieves am 4. August bekannt. Die Bewohner leben fast ausschließlich von der Landwirtschaft. Hier gibt es eine Stickereischule, die besucht werden kann. Agaete liegt inmitten üppiger Vegetation am Ausgang eines der schönsten Täler der Insel (s. u.). 1,5 Kilometer hinter dem Ort, an der steilsten Felsküste der Insel, liegt Trotz des Namens »Trockenes Tal« befinden wir uns hier in der niederschlagsreichsten Gegend der Insel. In dem hübschen Gebirgsort fällt die Kirche mit dem eigenartigen weißen Dach auf. Durch das Bananendörfchen Lanzarote geht die Fahrt an bebauten Hängen entlang bis zur Kreuzung Cueva Corcho, 36 Kilometer von Las Palmas. Bei Cueva Corcho zweigt rechts eine Straße ab nach Artenara und zum Pinienwald von Tamadaba. Obwohl die Fahrt dorthin einen Tagesausflug für sich wert ist, läßt sie sich auch als Abstecher mit unserer Route verbinden. Vorbei an einem »Mirador« oberhalb des Barranco de la Virgen steigt die Straße am Hang eines Vulkankegels empor. Nach etwa 7 Kilometern blicken Sie rechts in einen eindrucksvollen Kraterkessel (Caldera). Hier mündet von links eine schmale Straße ein, die hinauf zum Cruz de Tejeda führt und die Sie auf dem Rückweg benutzen, wenn Sie den Abstecher nach Artenara in die Route einbeziehen wollen. Nach weiteren 6 Kilometern Fahrt durch eine einsame Vulkanlandschaft erreichen Sie Zum Pozo de las Nieves (10 Kilometer)
Die gute und ohne weiteres befahrbare Straße zweigt etwa einen Kilometer unterhalb des Parador von der Hauptstraße ab, die sie gekommen sind, und führt am Restaurant »El Refugio« vorbei und durch neue Kiefernanpflanzungen auf die Hochfläche Los Pechos und weiter zum Pozo de las Nieves (1980 Meter), dem höchsten Berg der Insel (Radarstation, kein Zutritt). Bereits von der Straße aus und erst recht, wenn Sie um den Berg herumfahren bis zum Ende der Straße, haben Sie eindrucksvolle Rundblicke über weite Teile der Insel, vor allem auf ihre südliche Hälfte, desgleichen von der links abzweigenden Straße, die zu der nahe gelegenen TV-Station führt.

Artenara Gran Canaria

Jul-14-2008 By admin

Artenara (1219 Meter, 2100 Einwohner)
Das höchstgelegene Dorf der Insel, mit Höhlenwohnungen, die durch weiße Hausfassaden verdeckt sind. Artenara liegt vor einer eindrucksvollen Bergkulisse am Rand des zentralen Gebirgsmassivs, auf das Sie vom Höhlenrestaurant »La Silla« einen großartigen Blick haben. Auch die Cueva lglesia (Höhlenkirche) lohnt einen Besuch. (Hotel: Parador de la Silla, Apartments. Restaurants: La Silla; El Puerto, mit Schwimmbad.) Hinter Artenara führt die Straße entlang der Montaria del Brezo und vorbei an zwei Pistenabzweigungen und der Casa forestal (Forsthaus) auf den dicht mit Pinien bestandenen Bergrücken des Tamadaba (1450 Meter). Der Pinar de Tamadaba (Pinienwald von Tamadaba) mit besonders schönen Exemplaren der kanarischen Kiefer, deren hartes, harzreiches Holz über Jahrhunderte für die Insel eine wichtige Rolle spielte, ist ein schönes, schattiges VVander- und Erholungsgebiet, das immer wieder großartige Ausblicke auf Berge und Felsen, auf die Westküste und den Steilabfall des zwischen Meer und Tämadaba liegenden Risco Fanegue (1086 Meter) bietet. Etwa 10 Kilometer nach Artenara endet die Straße. Die Montatla del Brezo und der Tamadaba bilden gewissermaßen die Wasserscheide zwischen dem Barranco de Agaete im Norden und dem Barranco de la Aldea im Süden, an deren oberen Ausläufern jeweils einige Stauseen, die Sie auf von der Straße abzweigenden Pisten (s. o.) erreichen können, die Wasserzufuhr regulieren. Die nach Norden führende setzt sich in einem Weg fort, auf dem Sie in den Barranco de Agaete kommen. Die Piste nach Süden passiert zunächst den obersten Stausee, La Candelaria, und führt dann weiter steil und serpentinenreich hinunter zu den Stauseen El Parralillo und Caidero de las Nirias und in den Barranco de la Aldea nach San Nicoläs de Tolentino oberhalb der Westküste. Für den Rückweg vom Pinar de Tamadaba nehmen Sie die gleiche Straße, die Sie gekommen sind und von der aus Sie auf schmaler, aussichtsreicher Gebirgsstraße (6 Kilometer, Abzweigung s. o.) den Hochpaß Cruz de Tejeda erreichen können. Von der Kreuzung Cueva Corcho geht es nun in 6 Kilometern kurvenreicher Fahrt hinauf auf den Hochpaß Cruz de Tejeda (1450 Meter, 42 Kilometer von Las Palmas), dem ein Steinkreuz mit schöner Christusfigur auf hohem Sockel seinen Namen gab. Es steht vor dem staatlichen Parador de Turismo, von dessen Terrasse Sie einen umfassenden Blick auf die grandiose Felslandschaft des Gebirgsmassivs haben. Die Straße führt von hier in vielen Windungen hinunter zum 5 Kilometer entfernten Gebirgsdorf Tejeda (968 Meter, 4100 Einwohner), eingebettet in Felsmauern und zu Füßen des Roque Bentaiga (1300 Meter), eines alten Guanchenheiligtums.

San Bartolome de Tirajana

Jul-13-2008 By admin

Nach San Bartolome de Tirajana (25 Kilometer) und zur Südküste
In Tejeda (s. o.) beginnt eine unbefestigte, kurvenreiche Bergpiste (C815(, von der nach etwa 5 Kilometern rechts ein Fahrweg zum Bogue Bentaiga (s. o.) inmitten einer gigantischen Landschaft abzweigt. Nach dieser Abzweigung führt die Bergpiste am oberen Ausläufer des Barranco de Siberio entlang, der sich weit unterhalb mit dem Barranco de la Aldea vereinigt, und umrundet das Massiv des Bogue Nublo (1700 Meter). Kurz vor und etwa 2 Kilometer nach dem Weiler El Montation zweigen rechts Fahrwege ab, die durch einsame Berglandschaften und vorbei an einigen Stauseen nach Mogän (23 Kilometer) oberhalb der Südwestküste und nach Maspalomas (ca. 40 Kilometer) an der Südküste führen. Bleiben Sie lieber auf der C 815. Sie führt am steilen Südhang des Pozo de las Nieves (1980 Meter, s. o.) entlang und über den Lomo de Vera in aussichtsreichen Serpentinen hinunter nach San Bartolome de Tirajana (800 Meter, 15700 Einwohner), dessen fruchtbare Umgebung in wirkungsvollem Kontrast zu den kahlen Felshängen steht. Von hier führt eine kleine Straße nach Süden über Fataga nach Maspalomas. Die C 815 windet sich nun in zahlreichen Kurven hinunter in den Barranco de Tirajana, der in der riesigen, von Felswänden umgebenen Caldera gleichen Namens beginnt, einem Kraterkessel, der in seinen Ausmaßen nur von den Cahadas (Insel Tenerife) und der Caldera
nung lebte, charakterisierte sie als »tempestad petrificada«, als »zu Stein erstarrtes Unwetter«, am zutreffendsten. Auf Felskegeln erheben sich der 80 Meter hohe Basalt-Monolith des Roque Nublo (1700 Meter), das Wahrzeichen von Gran Canaria, mit dem Fraile (Mönch) und der Bogue Bentaiga (s. u.). Der Blick geht hinüber zum Pozo de las Nieves (Schneebrunnen, 1980 Meter), dem höchsten Berg der Insel, und über dem Horizont erhebt sich das Dreieck des Pico del Teide (3718 Meter) von Tenerife. de Taburiente (Insel Palma) übertroffen wird. Nahebei erheben sich die Fortalezas (Festungen), gewaltige, senkrechte Felsblöcke, die wie römische Mauern wirken. Kurz darauf 17 Kilometer von San Bartolome) kommen Sie nach Santa Lucia (650 Meter, 12000 Einwohner), mitten im Grünen und von schlanken Palmen umstanden und wie Bartolome vor einer malerischen Felskulisse gelegen. Im Ort gibt es eine kleine Kirche mit moscheeähnlicher Kuppel und ein typisch kanari- sches Restaurant (»Hao«) mit einer kleinen Privatsammlung von Guanchenfunden. Bekannt sind die Liköre, die in Santa Lucia hergestellt werden. Hinter Santa Lucia Abzweigung einer Piste nach Cruc de Sardina an der Südstrecke. Auf der auch weiterhin kurvenreichen, aber nun guten Straße C 815 erreichen Sie über Temisas (Guanchen- kultstätte) nach 15 Kilometern Agüimes, von wo Sie über Telde nach Las Palmas zurückfahren können (siehe »Südstrecke«). Auf dem Rückweg biegen wir bei der zweiten Straßeneinmündung nach rechts in Richtung San Mateo ab und folgen nun einer der tiefsten Schluchten von Gran Canaria, dem Barranco de la Mina, dessen Hänge mit unzähligen Terrassenäckern bedeckt sind. Der kleine Ort Las Lagunetas, den wir auf unserem weiteren Weg durchfahren, ist der Obstgarten der Insel. Durch den Barranco de los Toros fällt die Straße ab. Neben Eukalyptusbeständen sieht man Edelkastanien und eine Anzahl von Orangenpflanzungen. Die Früchte sind vorwiegend für den Export nach England bestimmt. Wir kommen nun nach San Mateo 1650 Meter, 8.500 Einwohner), einem landwirtschaftlichen Zentrum (gutes Obst, Wein, Gemüse). Jeden Sonntag wird hier Viehmarkt abgehalten. In der Kirche befindet sich ein Standbild des San Mateo aus dem Jahre 1652. Im Ort Stra- ßenabzweigungen nach Norden (Teror, 15 Kilometer) und Südosten (Telde, 22 Kilometer).

Puerto de las Nieves

Jul-11-2008 By admin

Ein kleiner Fischerhafen, der seinen Namen (Schneehafen) deshalb erhielt, weil von hier aus angeblich immer der schneebedeckte Gipfel des leide auf Tenerife zu sehen ist. Ein vor der Küste im Meer liegen- der Felsen heißt Dedo de Diös (Finger Gottes). Für Sporttaucher gibt es hier sehr gute Möglichkeiten, für Feinschmecker in den hiesigen Restaurants (darunter ein auch durch seinen kanarischen Stil bekanntes) besonders gute Fischsuppen und Fischgerichte. In der kleinen Kirche Eremita de Nuestra Setiora de las Nieves ein bemerkenswert schöner Altaraufsatz flämischer Schule (Anfang 16. Jahrhundert). Weiterfahrt von Agaete entlang der Westküste nach Süden in umgekehrter Richtung. Von Agaete aus geht die Fahrt weiter durch den Barranco de Agaete nach Los Berrazales. Dieses herrliche, von hohen Felsen eingeschlossene Tal ist die fruchtbarste Region der Insel. Aufgrund der geschützten Lage und des VVassereichtums gedeihen hier eine Vielzahl tropischer und subtropischer Pflanzen und Früchte, zum Beispiel Mango-, Papaya- und Avocadobäume und sogar Kaffeesträucher. Am Ende des Tales liegt das Thermalbad Los Berrazales, 7 Kilometer von Agaete, das wegen seiner radioaktiven Quellen bei Rheuma, Arthritis und Nierenleiden aufgesucht wird. Wer allerdings erwartet, ein Kurbad mitteleuropäischer Art vorzufinden, wird enttäuscht sein, denn es gibt dort nur ein bescheidenes Hotel (s. u.) und einen Bus- wendeplatz. Die Fahrt durch das gesamte Tal und der Blick von oben machen einen Ausflug nach Los Berrazales jedoch trotzdem lohnenswert. Hotel: *”Guayarmina (H), Valle de Agaete, Tel. 9. Über Agaete und Galdar geht die Fahrt zurück auf der gleichen Strecke bis Guia. Hier halten wir uns an der Abzweigung am Ende des Dorfes links und erreichen bald das oberhalb der Straße gelegene berühmte Guanchenkloster Cenobio de Valrön. Es handelt sich um etwa 350 in sieben Etagen angeordnete Höhlen unter einem Felsüberhang. Man vermutet, daß diese »Zellen« die Unterkünfte der Harimaguardas, der Guanchenpriesterinnen, waren. Ein Ziegenpfad führt hinauf auf die Bergkuppe, auf der sich ein Platz befindet, der als Kult- und Versammlungsplatz der Guanchen eine Rolle spielte. Noch gut zu sehen sind einige in den Stein gehauene Sitze. Die Straße verläuft nun in vielen Kurven stets in der Nähe der Küste. Zum Teil ist das Meer nur wenige Meter entfernt, denn sie ist auf weite Strecken in den Felsen eingehauen. Immer wieder bieten sich schöne Blicke auf die zerklüftete Küstenlinie. Durch wilde Barrancos erreichen wir das malerische Ficherdorf San Felipe und kurz darauf, etwa 10 Kilometer hinter Guia, das auf einem Felsvorsprung erbaute Parador. Hier sollten Sie sich den Ortsteil El Roque ansehen: Auf schmaler Klippe, auf und an den Felsen geklebt, stehen dicht an dicht schmalhohe Häuser, zwischen denen Sie auf einem kaum mehr als einen Meter breiten Pfad zur Spitze des Felsvorsprungs gelangen. Die Straße folgt weiter der Küste, gesäumt von Tamarisken, Maisfeldern und vor allem Bananenplantagen. Selbst der schmale Streifen zwischen Straße und Meer wird für den Bananenanbau genutzt. Nach fünf Kilometern kommen wir nach Bahadero, wo die Straße landeinwärts nach Arucas abbiegt. Auf der neuen Schnellstraße erreichen wir, stets der Felsküste folgend und vorbei an einigen Guanchenhöhlen (Punta la Salina) und an der Bahia del Confital (Feriensiedlung), in kurzer Zeit den Stadtteil Guanarteme und die Playa de las Canteras von Las Palmas.

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